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Endhaltestellenwanderungen Teil IV: Gorbitz

Am Donnerstag haben wir endlich den nächsten Teil unserer Wanderungen geschafft. Heute war der westliche Endpunkt der Linie 2 dran, nämlich Gorbitz. Gorbitz ist eines der beiden großen Plattenbaugebiete im Dresdner Stadtgebiet und wird von den Linien 2, 6 und 7 direkt angefahren. Die 2 macht dabei vorher einen Schlenker durch Cotta und erreicht das Viertel von Westen her. Der Endpunkt liegt am großen Straßenbahnhof in Gorbitz, nur die Linie 7 fährt seit Dezember 2008 an den südlichen Stadtrand nach Pennrich weiter.


An der Endhaltestelle

Unsere Spazierroute führt uns allerdings nicht mitten durchs Wohngebiet, sondern eher am südlichen Rand entlang, wir laufen die Forsythienstraße hindurch und sehen links die letzten, teilweise aufregend auch von außen sanierten Plattenbauten, während rechts noch der Straße noch ein älteres Wohnviertel am Hang liegt, ebenfalls noch zu Gorbitz gehörig. Wir kommen am Obergorbitzer Friedhof vorbei und an der „Lebenshilfe“ und erreichen die Kesselsdorfer Str., die wir überqueren, um in den „alten“ Teil von Gorbitz zu kommen. Hier wird Gorbitz fast dörflich, allerdings steht an der „Pforte“ zu diesen Nebenstraßen eine unansehnliche Ruine.

Wir lassen das Wohngebiet links liegen und folgen der Straße, die in einer Sackgasse an Wiesen, Feldern und einem Wasserschutzbereich endet. Die Freude über die Landschaft währt – an diesem ohnehin sehr grau-nebligen Tag – nicht lang, denn die A17 quert bald den Hang, an der Pesterwitzer Str. queren wir sie und gelangen an den Rand der zu Freital gehörenden Gemeinde Pesterwitz, die eigentlich einen eigenen Besuch wert wäre, aber das schaffen wir heute nicht.


Luft holen zwischen großen Straßen…

Wir folgen nun der Autobahn durch ein wildwucherndes Gebiet nach Osten. Dort stoßen wir auf die Saalhausener Straße, die uns zurück nach Dresden und in das Viertel von Naußlitz führt. An der Straße Beerenhut findet man noch viele kleine, alte und verwinkelte Häuser vor. Ein Stück weiter den Hang hinab erreichen wir unsere Verpflegungsstation, das Café Grießbach an der Neunimptscher Straße, laut Eigenwerbung der „Balkon Dresdens“, und das stimmt auch denn das Café hat eine hübsche Terrasse mit Blick über die Stadt, allerdings heben wir uns diese für einen Sommerbesuch auf, denn bei dem Hochnebel waren nicht einmal die Türme der Innenstadt zu erkennen. Dafür sind wir – o Freude – genau zum Seniorentanztee am Donnerstagnachmittag eingetrudelt. Während wir uns also mit wirklich köstlicher, gutbürgerlicher Küche stärkten, trudelten die älteren Semester zu Schwatz und Tanz ein.


Schmecken lassen! In Naußlitz wird man satt!

Da die Musik nicht so ganz unser Fall war, verzichteten wir aufs Dessert (das hätten wir nach der Portion ohnehin nicht geschafft) und traten den Heimweg hangabwärts an. Durch ein paar Kleingärten hindurch und die Saalhausener Straße hinunter erreichten wir die Haltestelle Malterstr. und tauchten mit der 6 wieder in die Stadt ein. Diese Linie endet übrigens am Südrand von Gorbitz, wir werden also wiederkehren!


Die südöstliche „Ecke“ von Gorbitz im Novembernebel…

Published in Dresden

2 Comments

  1. thg thg

    Kaffee Grießbach… da erinnere ich mich leider primär daran, dass es mir nicht geschmeckt hat. Aber platzen hätte man können von der Portion, stimmt.

    • also bei uns war es richtig gut 🙂 geplatzt sind wir auch 😉

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