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Traum LXXIII

Wir geben Altpapier und viel Hausrat ab, in einer großen Halle, wo man das eben abgeben kann. Wir bekommen sehr viel Geld dafür, in gerollten Scheinen, ein ganzes Bündel. Sie nimmt das Geld an sich, ich bekomme von ihr ein paar Münzen ab. Übrigens ist keine Person hinter „ihr“ erkennbar, wie ich keine Erinnerung mehr an alle Beteiligten in dem Traum habe. Die nächste Szene ist in einer Art Mall, eine Ebene in einem großen Kaufhaus, wo sich mehrere Feinkostgeschäfte befinden und viele Theken und Tresen zu Kauf und Genuss einladen. Ich probiere an einer Theke Fisch, eine Krabbe oder Garnele oder ähnliches, die aber entsetzlich schmeckt und die ich auf den Boden ausspucke, beim Hinterherblicken sehe ich, dass dieses Tier noch (oder wieder?) lebt. Man findet sich dann an großen Tischen mit Barhockern zum Essen und Trinken ein, meine Freunde haben alle einen Platz. Ich stehe etwas sinnlos dazwischen herum. „Lasst uns auf den Berg gehen“, sage ich und weise nach rechts, wo (draußen und drinnen verschmelzen hier) es einen steilen Hang hinaufgeht. Zwischen den Bäumen kann man den sich bewegenden Rotor einer Mühle erkennen. Man kann nicht ganz hinaufschauen, der Hang ist gleich eine Rampe, die unendlich hochführt. „Man kann oben den Sonnenuntergang anschauen“, sage ich und die Freunde erheben sich und kommen mit. Während die Freunde einen gerade den Hang hochführenden Weg laufen, nehme ich einen parallel verlaufenden, beschwerlicheren Weg: zunächst mit einer Art Seilbahn, dann laufend, dann geht der Weg auf einer Art Holz-Förderband weiter nach oben, wobei ich aber mehrfalls hinfalle und Halt suchen muss. An der Stelle abruptes Ende.

[nb: Seit längerer Zeit hat kein Traum mehr hierhin gefunden. Vermutlich liegt es weniger an der Traumlosigkeit als an der platzenden Seifenblase beim Aufstehen – heute war es ein „akustischer“ Zwischenfall zur Unzeit, der mich hochschreckte und da war ich noch mittendrin…]

Published in nuits sans nuit

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