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Nachahnungen

Es ist eigentlich alles ganz schön so.
Ich möchte nichts verändern.
Es wäre vermessen zu glauben.
Das laute und das leise Weinen.
Artikulation.
Am Rande der Drehscheibe tanzen.
Diese kleinen Sachen da, ein Eigenleben in Unschärfe. Raumgefühl.
Gefühlsraum.
Ich schick Dir das, ich sende Dir das.
Der Geist Gottes wohnt in den Libellen.
Innehalten im Schrittfürschritt.
Sehen, ein Versehen.
Man kann sich doch tausendfach.
Liegend, mit weit geöffneten Augen senkrecht in die Höhe, wo auf unendlichem Fluss am Firmament die Himmelstiere ihrer Wege ziehen.
Ein Himmel, zweifellos.
Da hinten ist das Ende.
Dort – federleichter Schmerz, die Verdunkelung des Zimmers interessiert die Fledermäuse vor den Vorhängen nicht.
Die Bitternis kriecht aus einem Tal herauf.
Klatschnasse Seelen.
In der Verdammnis des Verborgenen verblühen.
Ein gefrorener Fluss voller Aspikfische – in Schwaden tasten wir uns heimwärts.
Nachhaltige Achterbahnfahrt.
Wir erheben die Hände zum Gruß, zum Flehen.
Griffe.
Umarmungen.
Was sich unbeeindruckte Bäume erzählen.
Blütenaromen und Fluggeräusche eines stummen Gottes. Einsetzende muskuläre Beruhigung im Antlitz des Unerwarteten.
Die plötzliche Kursänderung des falschen Mondes, der die Reise ins Zitronenland verweigert.
Ein Kreisen und Drehen längs der Umzäunung, durch die Blicke nach außen zögerlich akzeptiert werden.
Ausnahmegenehmigung erteilt für das unbekannte Reich.
Dieser Irrwitz, im Fallen zu können.
Viel zu viele Birken an diesem eiskalten Bergsee, verhallende Eulenumkehrrufe.
Schau: das Davornesein.
Das meiste Leben wird im Kopf zerbrochen.
Auf duftender Erde gebettet, achtsam und mit sanften Krallen die Vorsilben verscharrend.
Grundregeln einhalten und niemals wissen wollen.
Was, Glück?
Dynamische Verschiebewände mit bunten Riesenrädern in den Zwischenräumen, darin wohnen die Biester des Verhörens, Kunstrasen entrollend.
Ruhe finden am schattigen Ort.
In den Kirchtürmen das Barometer ausrichten.
Fabeln statt Phrasen, die Finger benutzen, ein farblos anmutiges Goldland, wir halten die Stifte in unseren Schwimmhäuten, und wir sind davon.
Allenfalls gerahmte Schwarzweißbilder in Albtraumalben.
Stürmen, stürmen, stürmen durch das Dickicht, die Macheten sind aus.
Der Papierschwan längst fortgezogen in seinem Rinnsal.
Weißes Herz, großes Herz, liebendes Herz.
Aufschlag des Stoßtauchers.
Was tut’s – was tut‘s?
Die dritte Schicht auf der Leinwand, die vierte, die fünfte.
Traumlos in die Unterführung und wieder hinauf.
Noch einmal.
Demut bedeutet, schreiend zwischen den Nutzpflanzen umherzulaufen.
Der Verlust der Haltungskontrolle ist bei der Frühbuchung inklusive.
Verlassen Sie sich auf ihren Vordermann, schauen Sie rechts über die Schulter.
Der Linoleumboden wird zum Schweigen gebracht.
Die Silberlinge taugen als Flügel.
Alle Bilder sind richtig.
In Sichtweite hinter dem Bahnwärterhäuschen nun die geöffnete Hand.

[erstfassung 8.9.13]

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