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Traum LXXVIII

Ich betrete mit dem Hund einen Zug, im Oberdeck des offenbar doppelstöckigen Zuges steht die Fußballnationalmannschaft. Ich gehe durch die Reihen und schüttele Hände. Es soll Kaffee und Kuchen geben. Statt der Nationalmannschaft steht dann plötzlich ein Orchester vor mir, mir wird bedeutet, dass es nur noch Tee gibt und jeder seine eigene Teetasse hat, am eingravierten Muster im Boden erkenntlich. Ich fühle mich ausgeschlossen, da ich keine Tasse habe und auch keinen Tee trinke. Szenenwechsel. Ich stehe an einem Hang und sehe zu, wie jemand an diesem Hang mit einem Ball spielt, den er geschickt immer um einen Baum herumleitet, der an diesem Hang steht. Ich bemerke, dass ich noch in den Supermarkt könne (Süßigkeiten kaufen), der habe ja noch bis sechs Uhr auf. Dann, so sage ich dem Ballspieler, ginge es – zu Fuß – nach Australien. [„Australien“ ist eine Art Nachbargrundstück, dennoch ein Grenzübertritt und „wildes Land“, ich kenne es aus früheren Träumen]. Erneuter Szenenwechsel. Ich stehe mit dem Hund auf der Straße und telefoniere, ich bekomme von t. Prüfungsergebnisse erzählt. Kurzer Bildwechsel: die Noten kommen nun als Durchsage aus dem Radio, danach werden Schneeberge gemeldet, die bis zu 7 Meter hoch sind und (die Meldungen werden zu Bildern) auf einer schnurgeraden Straße mit enormem Gefälle sieht man Autos auf Glatteis hinunterrutschen. Wechsel zurück auf die Straße, ich stehe immer noch mit dem Telefon in der Hand, der Hund reißt sich los und läuft die Straße hinunter, die Leine schleift hinterher. Ich rufe und rufe, ohne Erfolg.

[LXXVII hatte ich nicht gepostet, es war ebenfalls ein Traum über den Hund, der vor ein Auto gelaufen ist, das war vor etwa 6 Wochen. Dazwischen keinerlei Traumerinnerungen.]

Published in nuits sans nuit

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