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Traum LXXXII

Ich bin auf einer Party, vermutlich in einer WG, während eines WM-Spiels. Chaotisches Wohnzimmer, überall Flaschen, Essen, Zeugs. Abwechselnd bin ich alleine, mit K. oder mit vielen Menschen. Irgendwann beschließe ich doch mit K. einen Film zu schauen, wir werden aber von den Fußballfans vertrieben, nach nebenan in einer Art Küche, die aber nur aus einem Raum mit einem großen Eßtisch besteht, an dem wir alle sitzen. K. bestimmt einen Großteil des Traumes, aber es sind auch andere Partygäste da, die irgendwie alle was von mir wollen, was mir teilweise unangenehm ist. Ein Typ möchte Partituren erklärt haben, ich stimme zu und wir verschwinden durch eine Tür im Wohnzimmer und befinden uns in Gängen der Hochschule, die sich aber wie durch einen Kellertunnel winden und überdies aus Schlünden bestehen, die nur trittsicher auf irgendwelchen lose angebrachten Metallgittern begangen werden können. Endlich in einem Raum angekommen, studiere ich mit ihm die Partituren von S. – er hat davon ein ganzes Konzert zu dirigieren, ich erkläre ihm Takte und gebe Tipps. Es ist neue Musik – in einer Partitur ist (A0) ist über die ganze Doppelseite der Schriftzug „Bach“ mit dicker schwarzer Farbe statt Noten eingetragen. Irgendwann müssen wir aufhören, da in dem Raum eine Probe mit R. beginnt, ich schnappe mir mein Handy, will zurück in die WG-Räume und zu K. – lese von ihr eine Nachricht auf dem Handy: „mehr schade“, aber auch noch weitere kryptische Botschaften.

NB: Fast hätte ich die Paarhufer vergessen. Zwischendurch war ich wohl vor dem Haus und sah, wie ein Stück die Straße hinauf große Säugetiere über die Straße geführt wurden. Es waren Tiere von der Höhe einer Giraffe, aber etwa so wuchtig wie ein Wisent, also ziemliche Ungetüme. Eines der Tiere war ohne Führer und bewegte sich auf mich zu, ich blieb dabei aber gelassen im Gegensatz zu einem Hund neben mir, der sich an die nächste Hauswand drückte.

Published in nuits sans nuit

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