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Traum CXIV

Noch einer von der Sorte „detailreich“. Ich wohne in W., mitten in der Fußgängerzone. An einem Morgen gehe ich joggen, und zwar um die Häuserblöcke der Innenstadt herum, in einem weißen Schlafanzug. Um die Uhrzeit, halb sieben, ist sonst niemand auf der Straße, allerdings treffe ich mehrere Nachbarn, die ebenfalls in einem weißen Schlafanzug/Nachthemd um die Häuser joggen, was aber ganz normal ist. Dann treffe ich S. – zum ersten Mal – im Flur im Haus, es gibt ein paar schüchterne erste Worte, wir gehen dann spazieren. Sie findet einen vergorenen Lachs und knabbert daran, ich schaue ihr zu, es muss Sommer sein, sie hat eine sonnengebräunte Haut und ein T-Shirt an. Wir sitzen irgendwo in einem Park. Wir haben beide Hunger und planen irgendwo frühstücken zu gehen. Vom Park aus schauen wir zu einem Flughafen hinüber, wo eine Linienmaschine rangiert, allerdings mit dem vorderen Rumpf mehrfach auf dem Boden hopsend, bevor das Flugzeug zum Stand kommt. Ein Mann zieht das Flugzeug dann von der Betonpiste über eine Straßenkreuzung und in eine Tiefgarage – ich wundere mich noch, dass das Flugzeug hineinpasst, aber das soll alles wohl so sein. Ich nenne S. die Namen von drei Pferden, nur der dritte Name ist noch halb im Gedächtnis, Regana oder so ähnlich. An dieser Stelle ein Cut im Traum, ich stehe vor der Wohnungstür von R. – offenbar bin ich nicht erwartet, sie öffnet in einem plüschigen Bademantel, der aber mehr als Verkleidung eines überdimensionierten Teddybären wirkt und in dem sie wie in einem Korsett hängt, der rechte Arm abgewinkelt in die Luft und das ganze Kostüm viel zu groß. Sie ist erstaunt, mich zu sehen, läßt mich aber trotzdem herein. (ende hier)

Published in nuits sans nuit

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