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Kritischen Journalismus

konnte man am Dienstag in den Dresdner Neuesten Nachrichten beobachten. Auf der ersten Seite prangte eine große weiße Lücke, wo eigentlich ein Foto über das aktuelle Robbie-Williams-Konzert in Dresden hätte stehen sollen. Auf der Kultur-Seite wurde dies erläutert. Was das Management im Zusammenhang mit dem Konzert vertraglich einforderte, sind sittenwidrige Abgründe von Urheberrecht und Pressefreiheit: „Sie übertragen uns hiermit zu Alleineigentum…sämtliche Verwertungsrechte…weltweit…“. Haftungsrisiko übernimmt der Fotograf. Freie Bildberichterstattung unmöglich. Stattdessen (wie geschehen in der Sächsischen Zeitung) „vertragsgemäße“ Fotos, die zwar das widergeben, was das Management gerne als Image aussendet, aber mit Berichterstattung nichts zu tun hat. „Das ist doch überall so“ wird mir entgegnet – richtig, aber dennoch kein Grund, gegen eine solche Praxis nicht den Mund aufzumachen. Applaus für die DNN.

Edit: Ärger gab es offenbar auch anderswo mit Robbie.

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Veröffentlicht in Weblog

5 Kommentare

  1. Frau Schaaf Frau Schaaf

    Sehr gute Aktion!

  2. robbie-bilder wobei ich den halbsatz bezüglich der blitzlichter ziemlich übertrieben finde. das ist absolut gang und gebe, darüberhinaus sinnvoll. nach rücksprache mit unserem justiziariat haben wir den vertrag unterschrieben, weil er absolut ungültig ist, wir folglich mit den bildern machen können, was wir wollen.

    ein boykott war auch mal im gespräch, ist dann aber wieder verworfen worden, und wie schon gesagt, ich bin im herzen schwach. und: ich hab am freitag bzw. samstag wieder was zu bloggen 😉

  3. Fand ich auch gut Jo..die Aktion fand ich auch gut.

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