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FAUST

Ich habe es ja bereits angedroht. Was lange währt, wird endlich Faust. Nun also die Premiere:

FAUST spielen
Freitag 1. Juni, 16:00 Uhr | Festspielhaus Hellerau

Kinder-Fäuste — Musik erfinden in der Schule

Weitere Infos
Europäisches Zentrum der Künste Hellerau mit Schülern der Freien Alternativ Schule Dresden, Karoline Schulz (Komponistin), Ynez Neumann (Malerin), Schülern des Gymnasiums Romain Rolland, Alexander Keuk (Komponist), Anja Sczilinski (Theaterpädagogin)

In der Projektreihe „Musik erfinden in der Schule“ komponieren ganz „normale“ Kinder Musik, die beim Publikum manchmal ungläubiges Staunen hervorruft. Die kollektive Herausforderung in Verbindung mit maßgeschneiderter Schulung und Anregung durch professionelle Komponisten sorgt regelmäßig für ungeahnte Kreativität. Bei der Annäherung an „Faust“ soll der Ausgangpunkt unverkrampfte Neugier auf das Werk, aber auch die eigene Erlebniswelt der jungen Komponisten sein, so dass Motive des Klassikers auch in eigenen Geschichten – erzählt durch Töne, Bilder und Spiel – adaptiert werden können.

Karten: 6 | 2.50 (erm.) EUR


Programmtext zu unserer Gruppe:

FAUST
Eine szenische Collage des Musik Grundkurses 2 des Romain-Rolland-Gymnasiums

Einen rechten Titel hat das „Kind“ nie bekommen, und es darf sich doch in freundliche Gesellschaft zum Original gesellen: die Collage, Annäherung, der „Setzkasten-Faust“ des Musik-Grundkurses 2 der 11. Klasse des Romain-Rolland-Gymnasiums entstand komplett auf Ideen der Schüler, die sich etwa im Februar zu fünf Gruppen zusammenfanden, um ihre Interessensgebiete beim Thema „Faust“ herauszufinden und daraufhin einzelne Szenen zu erstellen. Dass daraus ein „Parallel-Faust“ wurde, der sich sogar chronologisch vom Prolog im Himmel bis zum Kerker entwickelt, war uns damals noch nicht bewusst. Auch nicht, dass wir zwei Gretchens, drei Mephistos, drei „Fäuste“ und eine komplette Engelschar haben werden. Noch weniger, dass Heinrich Faustus in Wirklichkeit ein ordentlicher Basketballspieler ist (obwohl er von inneren Stimmen geplagt ist), Gott äußerst musikalisch und Mephisto eine ganze Gang hinter sich hat. Fantastisch war die vielfältige Auseinandersetzung mit Musik, Theater, Szene und die erneute, unverkrampfte Annäherung an den Text. Aber was wäre dies ohne das Engagement der 25 Schüler, die für die Erarbeitung viele Freizeitstunden verwendeten, geduldig ihre selbst geschriebenen Szenen x-fach in verschiedenen Varianten wiederholten oder auch mal längere Zeit auf ihren Einsatz warten mussten. Wir hoffen, dass dieser Faust – in der Sichtweise, in den Texten einer jungen, neuen Generation – vor allem ein sinnliches Vergnügen beim Zuschauen und Zuhören bereitet.

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