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Waldschlößchenbrücke, Teil 3459: die Buche.

Da half kein Protest. Die Buche in Dresden, die angeblich den Bauarbeiten für die Waldschlößchenbrücke im Weg war, wurde gefällt. Noch so ein Pyrrhussieg. Irgendwann wird es vermutlich Bürgerbegehren geben, in welchen für den Fortbestand unseres Planeten abgestimmt wird. Es wird sich eine Mehrheit für die sofortige Zerstörung finden, wenn diese nur gut genug inszeniert ist. Und diese Mehrheit wird fortan auf ihr dickes Buch namens Demokratie pochen – und mit fliegenden Fahnen als erstes untergehen. Wie sagte Pyrrhus: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“. Es ist offenbar noch viel zu tun, bis man Lobbyisten, Pauschalisten, Gewohnheitstiere und Scheißegalsager zu einem Bewusstsein verhilft. Und zwar einem, was sich in ihnen selbst bildet und aus vollem Herzen sagt: Diese verdammte Brücke braucht niemand.

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4 Kommentare

  1. Also als fleißige Sim-City-Spielerin und Ex-Dresdnerin sage ich: Es gibt IMMER mehrere Möglichkeiten! Für Brücken und evtl. Tunnel usw. In Travemünde fährt eine Linienverkehr-Fähre, warum nicht auch in Dresden?
    Du hast in deiner Aufzählung der Typen ohne Bewusstsein die Prinzipienreiter vergessen, die mit Sicherheit ihren großen Anteil am Ergebnis dieser ganzen Geschichte haben.

    • stimmt – die sitzen zu 100% bei den Befürwortern. Zwischen Jasagern und Prinzipienreitern besteht auch zumeist kein wesentlicher Unterschied (siehe die Amis: „Irak angegriffen = Auftrag ausgeführt“ oder auch die Polizei beim Buche-Räumen: „Wir haben hier einen Einsatz. Der ist erfüllt. Ansonsten äußern wir uns nicht dazu.“ *kotz*)

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