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Traum XXXIII

Ich gehe zu meiner eigenen Beerdigung. Die Kapelle ist noch besetzt, daher frage ich in der Verwaltung nach. Mir wird gesagt, es sei eng heute, ich solle in einer leeren Kapelle warten. Ob ich denn etwas zu lesen mithätte, einen Roman? Ich verneine, lege mich in die leere Kapelle und blicke auf meine Füße die nicht mehr so recht reagieren wollen, nicht zu mir zu gehören scheinen. Die Absurdität meiner Situation wird mir noch im Traum bewusst: da stirbt man mal, und dann hat keiner Zeit für einen…

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Veröffentlicht in nuits sans nuit

3 Kommentare

  1. oh man, wenn man diesen traum mal deuten würde (was ich mir nicht trauen würde) ist das ein sehr heißes thema für dich…
    ich frag mcih ja immer wieder, weshalb man von solchen themen des lebens träumt?!…wenn da mal jemand eine antwort hätte…wäre fein…einen lieben gruß zum sonntagvorabend…dieGrünäugige

  2. Oh je, zum letzten Abschied möchte man doch eigentlich ganz im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit sein und da wird man einfach in eine leere Kapelle abgeschoben. Und man sollte auch für die Ewigkeit immer einen Roman dabei haben. ;o)

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