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Bewerbungen

Meine Chefin im CD-Laden bietet gerade einen Ausbildungsplatz an und erzählte mir, was da so in ihrem PC landet. Denn um sich Mappenchaos und Rücksendungen zu ersparen, hat sie um E-Mail-Bewerbung gebeten. Tja, da sind erschreckende Fälle dabei: „Ich habe Interesse an der Ausbildung. Was macht ein Musikalienhändler überhaupt? Mit freundlichen Grüßen“ oder „Sehr geehrte Frau X, ich komme morgen mal vorbei und gucke mir den Laden an“. Andere wiederum schaffen es nicht, ein Word-Doc in den Anhang zu packen oder sind unlesbar, einige Bewerbungen werden gleich vom Internetaccount aus gemacht und hauen einem Werbung und Smiley-Leisten um die Ohren.
Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass solch lebenswichtige Kenntnisse bereits in der Schule vermittelt werden. Irrtum wohl.

Veröffentlicht in Weblog

5 Kommentare

  1. Also, ich habe in der Schule noch nicht gelernt, wie man eine E-Mail-Bewerbung schreiben muß. Sorry.

  2. Geenie Geenie

    Ich habe auch einige zeit hier in der Abteilung gearbeitet, die die Bewerbungen abhandelt 😉

    Was man da sieht ist wirklich grausig!

    In der Schule wurde mir damals glaube ich schon grundsätzlich gezeigt wie man eine Bewerbung schreibt. Ich glaube allerdings nicht das ich es damals sehr ernst genommen habe. (Wir hatten des glaube ich in der 8. Klasse und ich wollte immer Abi machen und mir erschien das noch ein wenig fern).
    Nun ja wenn ich ehrlich bin denke ich das sowas nicht primär die Schuld von Schulen ist, sondern einfach nur die Unlust von einigen sich da mal richtig reinzuknien.

    Im Internet gibt es genug Foren und Hilfen die einen da Unterstützen. Wenn man allerdings keine Lust hat sich da mal 2-3 Stunden ran zusetzen, dann wird das ganze auch nichts.

    • Ja, das stimmt, wenn ich eine Bewerbung schreiben würde, würde ich mir auch Mühe machen und im Internet suchen, wie es heutzutage aussehen muß (ändert sich ja auch).

  3. Wir haben in der Schule auch gelernt, wie Bewerbungen geschrieben werden… allerdings könnte der Satz „Ich gucke mir den Laden mal an!“ auch als gesundes Selbstvertrauen ausgelegt werden und als Plus durchgehen… vielleicht… 😉

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