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Pet Shop Boys, Panzerkreuzer, Plattenbau = tolles Konzert


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Das war ein Ereignis, gemeinsam mit den Pet Shop Boys spielten die Dresdner Sinfoniker ihre neu komponierte Filmmusik zu Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin, und zwar aus den Balkons des 240m langen Zwölfgeschossers an der Prager Strasse heraus, der selbst wie ein riesiges Schiff anmutet. Zwar sprach ich auch mit Leuten, die es „langweilig“ fanden, aber man durfte auch kein reines Popkonzert erwarten, es war Filmmusik. Überdies fand ich die optische Gestaltung sehr genial. Und zum Stadtjubiläum passte diese Aufführung auch, schließlich sind Eisensteins Filme im Osten sehr bekannt, der Plattenbau selbst ist ein Architekturdenkmal einer komplett durchgestylten „DDR-Prachtstraße“ und Musik und Film verbanden sich zu einem einheitlichen Ganzen. Zeitgenössische Kunst mit leichtem Zugang und verblüffender Atmosphäre, massentauglich, aber nicht ohne Anspruch. Das hat Spaß gemacht.

Veröffentlicht in hörendenkenschreiben

3 Kommentare

  1. Dumm, dass ich das verpasst habe mit der Prager Str. Mir waren alle Konzerte zu teuer in Bonn und Berlin, aber die Idee mit dem Haus ist sensationell.

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