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Hellerau

Heute wurde das Festspielhaus Hellerau wiedereröffnet. Der Protokollakt beinhaltete viele Reden und zwischendurch tönte Kagel vom Balkon, (zu) sanfte Trompetenklänge. Ein Haus mit einer bewegten Geschichte ist angekommen im „Jetzt“, in der Gegenwart von Sanierungen, Synergien in der Kunst, soll aber trotz frischem Tünch Labor und Vision bleiben. Ein Experiment fürwahr. Kunst ohne Dach und Heizung ist in Hellerau passé. Und damit ändern sich die Darbietungen, die Zuschauer, das Renommée. Leben wird noch einkehren in das neue Haus, vor allem mit der Forsythe-Company. Die zeitgenössische Musik wurde im Eröffnungsakt kaum erwähnt, dabei beginnen in drei Wochen die „Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik“ IN Hellerau.

Die Akustik, die Räumlichkeiten bleiben spannend, ich war positiv überrascht, wieviel an Charakter, vom „Herz“ des Hauses auch von Architektenseite behalten werden konnte. Auf in die Zukunft also.

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