Springe zum Inhalt →

Traum VI

Diesmal ein Episoden-„Film“. Zunächst bin ich bei einer Lyrik-Veranstaltung. In Klassenzimmern werden Gedichte verlesen, allerdings in allen Zimmern gleichzeitig, von verschiedenen Autoren. Ich bin zu spät, ich weiß nicht, ob ich noch lesen soll. Nein, es wird schon gelesen. Seit zwanzig Minuten trägt ein Mann in einem der Zimmer einer kleinen Gruppe Interessierter meine Lyrik vor. Ich betrete das Zimmer, sofort klatschen die Leute, ich verbeuge mich und erkläre ich müßte meinen Flieger bekommen, daher sei mir die Lesung meiner Werke unmöglich. Schnitt. Ich stehe auf einem belebten Markt, ein furchtbares Gewitter zieht auf, es regnet nicht, aber wenn es blitzt, sind die Blitze bis zu 10sec. starr an einer Stelle und man wird geblendet. Ab und zu tauchen Flugzeuge aus den schwarzen Wolken aus und verschwinden wieder. Schnitt. Ich sitze bei einem Arzt, der gibt mir viele kleine Spritzen, dann massiert er mir die Hände. Ich bekomme zwei Ringe für die Finger und eine Art Zahnspange, die aber den ganzen Mundraum ausfüllt. Schnitt. Ich sitze in einem Bus, fahre vor mich hin und merke plötzlich, dass mich Frauen in den vorüberfahrenden Autos und in den Bus einsteigende Frauen ausnahmslos anlächeln und mustern.

Veröffentlicht in nuits sans nuit

4 Kommentare

  1. Zu viel Brunel? HUHU..

    Hast Du zufällig vor ein paar Tagen einen Brunel-Film gesehen? Allein die Szene mit dem Arzt erinnert mich etwas an den andalusischen Hund *g*

    cooly

    • du meinst Bunuel…den kenn ich, hab ich zwar die letzte Zeit nicht gesehen, aber die Assoziation kommt hin, interessant!

    • Ich und meine Schlechtschreibung zur Zeit Ja.. ich meinte Bunuel.. peinlich peinlich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.